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Apfel
Malus communis, Kernobst

Es gab zwar in Europa schon immer den kleinen sauren Holzapfel. Der Apfel, den wir kennen, stammt jedoch - wie sehr vieles Obst - aus Kleinasien. Die Römer brachten ihn und auch das Wissen um den Anbau und Zucht zu uns nach Mitteleuropa.

In Deutschland und Österreich sind ca. 3.000 Apfelsorten bekannt. Wenn man bedenkt, dass aber nur 20 Sorten wirklich kommerziell angebaut werden, kann man erkennen, wie wichtig es ist, sich um die Artenvielfalt zu kümmern. Wir haben in unseren Gärten ca. 50 verschiedene alte Apfelsorten stehen und es werden laufend mehr.

Der Apfelbrand selbst ist ein dezenter zurückhaltender, filigraner Brand, der von allen Obstbränden das wenigste Eigenaroma besitzt. Er eignet sich hervorragend für eine längere Lagerung. Er wird auch oft zur Reifung in Holzfässern gelagert. So entstehen oft ganz hervorragende "Zigarrenbrände" (fassgelagerte Obstbrände).

 

Birne
Pyrus communis, Kernobst

Die Wildbirne ist nach der letzten großen Eiszeit in Mitteleuropa eingewandert (ca. 3000 v. Chr.). Sie wurde erstmals in Anatolien und am Kaukasus mit verschiedenen südwestasiatischen Birnenarten eingekreuzt., sodass die uns bekannte Kulturbirne entstand.

Obwohl die Birne sehr beliebt ist, erreicht ihre Verbreitung und Bedeutung lange nicht die des Apfels. Birnenbäume sind nicht selbst fruchtbar. Sie brauchen daher immer einen zweiten Birnbaum in der Nähe. Die Birnbaumblüte ist im Frühjahr eine einzigartige Pracht .

Große Gefahr für unsere Bäume droht vom Feuerbrand und dem Birnengitterrost. Krankheiten, die schon vielen Obstbäumen das Leben gekostet haben.

Der Birnenbrand kann je nach Sorte sehr unterschiedlich schmecken. Von einem weichen buttrigem typischen Aroma einer Williamsbirne zu einem völlig anderem eindeutigen fruchtigen, spritzigeren Brand einer Mostbirne.

 

Most

Most ist vergärter Obstsaft. Der Most wurde schon bei den Kelten als "Cider", bei den Germanen als "Lith" und schließlich von den Römern als "mustum" getrunken und geschätzt. Im Mittelalter hat man nicht nur den Most als gesunden erfrischenden Trank geschätzt, sondern auch die Pracht der blühenden Bäume gewürdigt. Der Most war eine echte Konkurrenz für Wein und Bier. Damals wurde sehr viel Most gepresst und eine Verordnung von Kaiserin Maria Theresia über die Neupflanzung von Obstbäumen als Alleebäume vermehrte den Obstbaumbestand um ein Vielfaches.

Als Brand ergibt der Most durch das Fehlen der Schalen und des Fruchtfleisches ein völlig eigenständiges Aroma, das mit keinen anderen Obstbrand vergleichbar ist.

 

Kriecherl
prunus insitia, Steinobst

UDer Kriecherlbaum wurde schon fast ausgerottet . Erst in den letzten Jahren erinnert man sich vermehrt wieder an die Kriecherl, weil Saft, Marmelade und Schnaps zu echten wunderbaren Spezialitäten zählen.

Die gelbe Variante dieser Wildobstart  gibt es in dieser Vielfalt nur im Waldviertel! Der Kriecherlbrand hat ein ganz eigenes typisches Aroma und Geschmack, der je nachdem ob die Kerne entfernt wurden oder nicht, zwischen Mandel und Zitrone variieren kann. Sie sollten jede Gelegenheit, einen solchen zu verkosten, nützen.

Mehr über diese einzigartige Frucht unter: www.kriecherl.at

 

Pflaume
prunus domestica, Steinobst

Die Pflaume stammt aus Kleinasien und wurde von den Römern 150 v. Chr. nach Italien gebracht. Von dort aus verbreitete sie sich in ganz Mitteleuropa. Es gibt viele verschiedene Variationen der Pflaume. Es sind ca. 2000 Sorten bekannt.

Pflaumenbäume sind leider selten geworden, weil sie durch Marille und Pfirsich vom Markt verdrängt wurden. In den Streuobstanlagen, wo oft noch große Genreservern schlummern, verschwanden sie dann auch alsbald, weil ein Pflaumenbaum kaum älter als 40 Jahre alt wird. Aus diesem Grund sind Pflaumen auch als Edelbrand selten.

 

Zwetschke
prunus domestica, Steinobst

Die Zwetschke ist länglich mit Spitzen, dunkelblau und max. 3 cm groß. Alle anderen, vor allem im Supermarkt als Zwetschken angebotenen Früchte sind eigentlich Pflaumen.

Die Urheimat der Zwetschke ist Kleinasien. Die Römer brachten diese Frucht ca. 150 v. Chr. nach Italien. Von dort aus verbreitete sie sich in ganz Europa. Ihr Hauptanbaugebiet liegt am Balkan und im Mittelmeerraum.

Der Zwetschkenbrand ist ein echter Klassiker unter den Bränden. Er ist vor allem unter den Namen Slibowitz (aus dem ehemaligen Böhmen) sehr bekannt. Er ist in den letzten Jahren in Verruf geraten, da er oft verfälscht, mit Aromen geschönt und einfach oft nur unsauber verarbeitet und gebrannt wurde. Jetzt gibt es wieder viele namhafte Edelbrenner, die aus der Zwetschke ganz tolle Brände erzeugen.

 

Himbeere
rubus idaeus

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Himbeere ist riesig. Sie wächst wild in mittleren und nördlichen Europa, in Asien und im Nördlichen Nordamerika. Wie Funde beweisen, wurde die Himbeere schon in der Steinzeit gerne gegessen und ihre Blätter für medizinische Zwecke genutzt. Fast überall wo sie verbreitet ist, wird sie auch gewerbsmäßig angebaut.

Die Himbeere hat das feinste Aroma aller heimischen Früchte. In der Schnapserzeugung wird sie meist zur Vergeistung verwendet. Bei einem Himbeerbrand sollte man also stets darauf achten ob es sich um einen Brand handelt wo die Himbeeren eingemaischt und gebrannt wurden oder die Himbeeren mit Alkohol übergossen und noch einmal destilliert wurden. Aus geschmacklicher und in preislicher Sicht besteht hier ein großer Unterschied. Verkosten sollten sie beide einmal.

 

Hollunder
sambucus nigra


Der Schwarze Holunder ist ein heimisches Wildgehölz, denn seine Heimat ist Mitteleuropa. Der Holunder ist vor allem in Augebieten und an Flussufern zu finden. Wichtig ist ein guter tiefgründiger Boden.

Der Holunder ist selbstbefruchtend. Er ist auch ein wichtiger Vogelnährbaum. Der Holunder ist eine echte Heilpflanze. Blüten, Blätter und die Frucht wurden schon immer aber auch heute noch in der Medizin eingesetzt.

Die gelblich leuchtenden, flachen Trugdolden verströmen einen süßlichen Geruch. Sie können gebacken werden, zu Saft oder eben zu Hollerblütengeist, ein gesunden geistigen Trank, .verarbeitet werden

   
   
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